Human Computer Interaction

Grundlagen der Multimediatechnik

Lecturer Enkelejda Kasneci
Head
enkelejda-kasneci

Lecture 25.10.2019 12:00 c.t., Hörsaal: N10
Instructor David Geisler
Researcher
david-geisler

Amount 4SWS/6LP
Modus Lecture + Exercises
Entry in course catalog Campus

Description

Dieses Modul behandelt Grundlagen, Systemaspekte, Speichermedien sowie Basisanwendungen der Multimediatechnik. Die Grundlagen für die Verarbeitung digitaler Audio- und Videodaten bilden das Shannonsche Abtasttheorem und die Pulse-Code-Modulation (PCM). Hieraus haben sich verschiedene Techniken entwickelt, die auf das jeweilige Medium spezialisiert sind. Die Audiotechnik beinhaltet Musik- und Sprachverarbeitung, die Videotechnik diskutiert aktuelle Verfahren zur Komprimierung und Darstellung von Videostreams. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit der Inhaltsanalyse von Multimediadaten. Es werden grundlegende Algorithmen zur Bildverbesserung und Bildanalyse vorgestellt. Daran schließen Techniken zur Audio- und Videoanalyse sowie zur Gestenerkennung an. In der Audioanalyse werden Verfahren zur Sprach- und Musikerkennung behandelt, die Videoanalyse fokussiert auf Techniken zur Schnitterkennung. Ergänzend hierzu wird die Erstellung und Speicherung von Multimedieninhalten sowie geeignete Zugriffsmethoden diskutiert. Desweiteren wird das Gebiet des Eye-Trackings vorgestellt. Das Modul wird durch viele anwendungsnahe Übungs- und Programmieraufgaben begleitet.

Ziel des Moduls ist es, aktuelle Techniken aus dem Bereich multimedialer Medien zu vermitteln. Insbesondere vor dem Hintergrund höchster Ansprüche an die Qualität multimedialer Daten sowie zunehmender breitbandiger Vernetzung werden entsprechend Schlüsseltechniken ausführlich erläutert. Die Studierenden verstehen die Funktionsweisen und Möglichkeiten dieser Technologien. Sie sind damit in der Lage diese in der Praxis problemadäquat anzuwenden. Dies wird bereits in den begleitenden Übungen trainiert. Die Übungsaufgaben werden in kleinen Gruppen bearbeitet und über einfache Programmierübungen ein leichterer Zugang zu den zugrundeliegenden Algorithmen geschaffen.

Übungsbetrieb:

Es werden wöchentliche Übungsblätter ausgegeben, die in 2-er Teams zu bearbeiten sind. Für die Zulassung zur Klausur müssen 50% der Übungspunkte erreicht werden. Durch gute Ergebnisse im Übungsbetrieb kann ein Bonus für die Klausurnote erreicht werden, hierbei gilt:

= 70% der Übungspunkte: 0,3 Noten
= 90% der Übungspunkte: 0,7 Noten
Eine Anrechnung des Bonus erfolgt nur bei bestandener Klausur.